Konzept ausführlich

Liebe Eltern, liebe Leserin, lieber Leser,

„Jeder Mensch, jedes Kind ist gleich wertvoll, von Gott geschaffen und geliebt, so wie es ist."

Als Evangelische Kirchengemeinde freuen wir uns, Kinder in unserer Kindertagesstätte „Arche Noah" willkommen zu heißen.

Kleine Kinder sind bei uns ganz GROSS geschrieben!
Wir begleiten sie in ihrer Entwicklung - eine wunderschöne und eine anspruchsvolle Aufgabe! Da ist kein Tag wie der andere. Aber eines ist an allen Tagen gleich: Das Kind steht immer im Mittelpunkt!

Das zentrale Anliegen unserer Erzieherinnen: Jedes Kind wird in seiner Entwicklung persönlich gefördert.
Dabei sind auch diejenigen im Blick, die besonderer Förderung bedürfen; seit vielen Jahren gibt es daher bei uns Einzelintegrationen.
In unserer Kita erleben Kinder und Eltern: Jedes Kind ist anders, aber jedes Kind ist willkommen, so wie es ist.

Im Alltag erfahren Kinder, wie schön es sein kann, das Leben für sich und andere zu gestalten. Jedes Kind ist Teil der Schöpfung. Mit Freude und allen Sinnen sollen Natur und Umwelt entdeckt werden.

Lieder, Geschichten aus der Bibel und Gebete haben einen festen Platz in unserem Alltag. Ebenso Andachten, Feste und Gottesdienste.
Durch die Vermittlung biblischer Aussagen erfahren die Kinder, dass Gott sie liebt und für sie da ist.
Andere Glaubensrichtungen werden mit Achtung und Respekt behandelt.

Die „Arche Noah" ist ein wichtiger Teil der Evangelischen Kirchengemeinde.
In einem Lied heißt es: „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht's schief. Wir sind der Schatz im Acker der Gemeinde!" Das stimmt!

Die vorliegende Konzeption zeigt auf, wie wir diesen Schatz heben. Sie ist in einem sorgfältigen Prozess entwickelt worden.
Unsere Erzieherinnen gingen mit großem Einsatz und Schaffensfreude an diese Aufgabe. Danke an alle Mitarbeiterinnen, die ihre Zeit, Fähigkeiten und Visionen eingebracht haben!

Jetzt können Sie, liebe Lesende, die Konzeption näher kennen lernen. Inhalte und Ziele sind beschrieben, ebenso Standards, die für einen modernen Kindergartenbetrieb verbindlich sind.
Selbstverständlich versteht sich eine gute Konzeption als lebendiger Prozess, der für neue Entwicklungen und Erkenntnisse offen bleibt.
Haben Sie Wünsche, Anregungen, Lob oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen.
Eine gute Zusammenarbeit beruht auf Vertrauen. Dieses Vertrauen wünschen wir uns weiterhin für die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen und dem Träger.

Den Kindern wünschen wir viele gute Erfahrungen in unserer Kita.
Vieles ändert sich im Laufe der Zeit - eines wird sich nicht ändern:
Die Kleinen werden bei uns ganz GROSS geschrieben!

Für den Träger:

Sabine Schmidt, Vorsitzende des Kirchenvorstandes
Ingrid Wächter, Pfarrerin

 

Einleitung

Das Wertvollste, ein Kind wird uns anvertraut! Wir werden vertrauensvoll und verantwortungsbewusst damit umgehen.

Unsere Kita „Arche Noah" liegt in Wehen, einem Stadtteil von Taunusstein und ist ein aktiver Teil der ev. Kirchengemeinde Wehen. Die Einrichtung existiert seit 1969. Zu Beginn bestand die Einrichtung aus 4 Kindergartengruppen. 1982 wurde sie um eine Hortgruppe erweitert, die seit dem 01.09.2015 geschlossen ist. Sich verändernde soziale Strukturen bedingten 2001 die Einrichtung von Tagesstättenplätzen und differenzierter Betreuungsangebote.

Orientiert an den Grundlagen des christlichen Glaubens, den Grundlagen des SGBVIII, § 1 „Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenständigen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit" und den Inhalten des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP)ist es unser Anliegen, auf die sich stetig verändernden Prozesse und den daraus resultierenden Bedürfnissen der Kinder einzuwirken, bzw. deren Entwicklung adäquat zu begleiten und zu unterstützen.

Alles braucht seine Zeit!
Am Anfang des Lebens befindet sich der Mensch in völliger Abhängigkeit. Sein Bestreben ist es, die Welt zu begreifen - was er im Anfang seiner Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes tut. Er braucht dafür eine versorgende liebevolle Umgebung durch seine Bezugspersonen.
Mit der fortschreitenden Entwicklung nimmt der Mensch sich immer stärker als „Ich" wahr. Er erwirbt durch Vorbild, Auseinandersetzung, Reibung und Forderung Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Wir sind ein Stück des Weges ein zusätzlicher Begleiter des Kindes. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was unsere pädagogische Arbeit leitet und welche Ziele wir mit der Arbeit verbinden. Da unsere Aufgaben sehr komplex sind, haben wir hier eine Kurzfassung unserer Arbeit dokumentiert. Sie haben jederzeit die Möglichkeit in unserem Qualitätsordner ausführliche Erklärungen und detaillierte Informationen einzusehen. Hinweise zu verschiedenen Schwerpunkten finden Sie zum Ende eines jeden Kapitels.

 



Unser Bild vom Kind

Ein Kind ist von Natur aus aktiv und neugierig!

Das Kind nutzt seine Offenheit und Ehrlichkeit, um seine Rolle- und in der sozialen Interaktion seine Beziehungsfähigkeit immer wieder zu vertiefen. Ist diese Ehrlichkeit nicht von körperlichen, soziokulturellen oder familiären Umständen blockiert, kann sich ein Kind stetig weiterentwickeln.

Ein Kind zeigt in all seinem Erleben Individualität und Motivation. Dadurch, dass es natürliche, sowie von uns und der Gruppe gesetzte Grenzen erfährt, erlangt es Orientierung, stärkt die eigene Wahrnehmung und die Beziehungskompetenz.

Wir geben dem Kind die Möglichkeit, seine Spiel- und Bewegungsfreude auszuleben um seine kreative Eigenständigkeit entwickeln zu können.


Emotionalität und soziale Beziehungen

Die Fähigkeit mit Gefühlen umzugehen ist ein Entwicklungsprozess, der mit  der Geburt beginnt und sich bis ins Erwachsenenalter entwickelt.

Das Kind erwirbt zunehmend sprachliche Kompetenzen und kann seine Gefühle anderen gegenüber zum Ausdruck bringen. Um soziale Beziehungen eingehen zu können, muss das Kind sich zunächst einmal über seine eigenen Gefühle bewusst werden, sich selbst einschätzen und wahrnehmen können. Im Umgang mit anderen baut es Verständnis und Rücksichtnahme auf. Das Kind kann zunehmend Gedanken, Wünsche und Gefühle anderer Menschen erkennen und akzeptieren und seine eigenen Bedürfnisse auch zeitweise zurückstellen.

Die erworbenen sozialen Kompetenzen werden durch das kulturelle und soziale Umfeld geprägt. Auf andere zugehen, sich mitteilen und Freunde finden, schafft ein selbstbewusstes Miteinander.(siehe Einlebephase)


Lebenspraxis

Leben ist Praxis

Zeit ist ein Geschenk. Kinder müssen sich heute in einer sich schnell verändernden Welt zurecht finden. Das Heute erfordert Auseinandersetzung mit der Realität, mit Normen und Werten. Selbstständig denken und handeln können sind die Voraussetzungen, um über unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten zu verfügen.

Das Kind bringt Dinge in Zusammenhang um seine Umgebung zu verstehen und zu durchschauen! So macht es sich die Welt zu Eigen. Autonomie im Alltag heißt: Zeit zu haben, sich z.B. eigenständig ankleiden zu können.

Wir legen Wert darauf, dass Kinder Gegebenheiten vorfinden, in denen sie in alltäglichen Abläufen Zeit finden, sich Eigenständigkeit und Unabhängigkeit verschaffen zu können.


 

Sprache

Sprache – eine Form der Verständigung

Sprachentwicklung beginnt bereits vor der Geburt und erfolgt kontinuierlich. Sprache bietet den Kindern eine Möglichkeit, ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken.

Unser Bildungs- und Erziehungsziel ist es, die Sprechfreude der Kinder zu unterstützen. Laut- und Wortspiele, Reime und Gedichte begleiten sie dabei. So entwickeln sie das Verständnis und den Gebrauch von Sprache.
Durch Gespräche über gehörte Erzählungen haben sie die Möglichkeit, Inhalte zu verstehen und den Sinn des Textes zu erfassen.

Durch Alltagsgespräche, Buchbetrachtungen, Sachinformationen und Höflichkeitsregeln gehen Kinder mit verschiedenen Sprachstilen und Textarten um.
Hier wird unsere Arbeit zusätzlich von einer "Erzähl- Oma" unterstützt.

Von besonderer Bedeutung für den Beginn des Lesen Lernens und für das Erlernen von Schriftsprache bzw. Rechtschreibung ist die Entwicklung der „phonologischen Bewusstheit". Dies ist die Fähigkeit, die Lautstrukturen gesprochener Sprache wahr zu nehmen (Reime, Silben, einzelne Laute). Wir unterstützen die Kinder in dieser Entwicklung im letzten Halbjahr vor der Einschulung mit dem "Würzburger Sprachtrainingsprogramm, für die Kinder als „Sockenclub" benannt.


Bewegung und Sport

Ohne Bewegung bewegt sich nichts !

Bewegung ist eine der elementaren Grundlagen zur Handlungsfähigkeit und als Grundlage der Gesamtentwicklung zu betrachten. Bewegung ist ein Mittel, Erfahrungen zu sammeln und Einsichten über die Welt zu gewinnen. Jede Bewegung ist auch Sinneserfahrung. Durch Bewegung, auch im Spiel, wird dem Kind ermöglicht, sich einzuschätzen und seine Grenzen auszutesten. Herausfordernde Bewegung stärkt ein positives Körperbewusstsein.

Ein Kind hat bei uns den Raum, seinem Bewegungsbedürfnis in hohem Maße nachkommen zu können. Damit erhält es die Möglichkeit, seine motorischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Es kann diese erproben und seine eigenen körperlichen Grenzen erfahren.

Bewegung ermöglicht den Zugang zu sich selbst, seine Gefühle auszudrücken und eine innere Ausgeglichenheit zu erlangen.
Ein Kind kann bei uns seine Freude und Neugierde an vielfältigen Bewegungsformen ausleben, von der Anspannung zur Entspannung; von der Bewegung zur Ruhe.

In Kooperation mit anderen Kindern erfährt es Kommunikations-strategien, Regelverständnis, Teamgeist und entwickelt somit soziale Kompetenzen.

 

Religiosität

Religiosität kann eine wichtige Grunderfahrung sein, die dazu führt, ein Kind ein Leben lang zu tragen und im Vertrauen zu stärken.

Wir bieten den Kindern die Möglichkeit ihre Welt mitzugestalten. Dazu gehören auch die Fragen nach dem Anfang und dem Ende, dem Sinn und Wert ihrer Selbst, sowie nach dem Leben und dem Tod.
Ein weiteres Element von Religiosität ist das Miterleben von Gemeinschaft, Festen und Ritualen.

Kinder befassen sich mit Sinn- und Bedeutungsfragen. Sie erfahren so ein Wertesystem und lernen christliches Handeln. Sie erleben so durch das Vorbereiten und Durchführen von christlichen Festen und Kindergottesdiensten wie wichtig eine Gemeinschaft ist. Das Feiern des Abendmahls, Kennenlernen biblischer Geschichten und Liedern vertieft diese Erfahrung.

Darüber hinaus lernen Kinder untereinander, durch verschiedene Religionszugehörigkeiten, andere Glaubensrichtungen kennen und üben sich in gegenseitiger Toleranz.

Wir unterstützen die Kinder in der Auseinandersetzung mit ihren Fragen durch Wertschätzung und Geduld. Wir bieten ihnen Hilfe ihre reale Welt zu verstehen und sich ihre persönliche Situation bewusst zu machen.

Wir möchten einen lebendigen Bezug zu allem, was nicht mess-, wieg-, oder zählbar ist, herstellen. Diese Auseinandersetzung ermöglicht den Kindern eine eigene Urteils- und Bewertungsfähigkeit zu erlangen. Dies stärkt sie in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung und ermöglicht eine bessere Auseinandersetzung im Umgang mit Krisen, Brüchen und Veränderungen.


Integration/ Inklusion

„ Nehmet einander an, wie Christus uns angenommen hat!“
Integration kommt aus dem lateinischen  - integrare-  (unversehrt) und beschreibt die Wiederherstellung eines Ganzen.

Kinder mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen haben einen besonderen Förderbedarf und werden in unserer Einrichtung gemeinsam mit anderen Kindern betreut, gefördert und unterstützt. Durch das tägliche Miteinander erschließen sich Kindern viele gemeinsame Erfahrungsfelder und Lernangebote.
Integrationsprozesse bereichern eine Gruppe und unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen. Vorurteile können so gar nicht erst entstehen und die Toleranz, Akzeptanz und Dialogfähigkeit werden gefördert.

Aufgabe von Integrationsmaßnahmen ist es, das Kinder, Eltern und Erzieher in einem gemeinsamen Lernprozess vorurteils- und angstfrei miteinander leben.
Beobachtung und Dokumentation nach Quint ermöglichen die konkrete Unterstützung des Kindes mit besonderem Förderbedarf in seiner Weiterentwicklung.

 


Migrationsarbeit

Voneinander wissen und sich füreinander interessieren„Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde." (Karl Jaspers)

Ziel unserer Migrationsarbeit ist es, die Vielfalt der Lebenswelten und der Familienkulturen in das Erziehungskonzept mit einzubeziehen und Chancengleichheit durch Integration umzusetzen.
Durch eine positive offene Haltung der pädagogischen Fachkraft gegenüber Kindern und Eltern wird eine vertrauensvolle Bindung zwischen Familie und Kita geschaffen.

Voneinander wissen und sich füreinander interessieren:
Gegenseitiges Interesse, Achtung und Wertschätzung von Sprache, Herkunft, Hautfarbe, Gebräuchen und Kultur legen den Grundstein für ein friedliches Miteinander und schaffen die Voraussetzung für interkulturelle Bildung und Erziehung. Dieses Wissen erweitert den Horizont aller Kinder. Um dieses Wissen zu erlangen, ist Kommunikation, ob verbal oder nonverbal, grundlegend. Umfassende deutsche Sprachkenntnisse machen dies erst möglich.

Mit einem großen Zeitpensum für den Spracherwerb, sowie durch sprachfördernde Spiel- und Lernmaterialien erhalten die Kinder ihr Rüstzeug für den Umgang mit Sprache.
Der „Situative Ansatz" ermöglicht es, individuell auf den Sprachentwicklungsstand jedes Kindes einzugehen. Dafür unterstützt zur Zeit eine Diplom Sprachheilpädagogin, mit dem Schwerpunkt Sprachförderung, gruppenübergreifend die Einrichtung.
Die Grundschule bietet für Vorschulkinder mit Migrationshintergrund einen Deutsch - Vorlaufkurs an.


Gesundheit

Wie bleiben wir gesund ?

Anstatt danach zu fragen, was die Kinder krank werden lässt, stellt sich uns die Frage, wie Kinder gesund bleiben.
Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheiten.
Sie ist ein Zustand von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden.
„Gesundheitsförderung ist ein Prozess, der darauf abzielt, den Kindern ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen."(Ottawa-Charta)3

Ein wichtiges Bildungs- und Erziehungsziel ist es, dass alle Kinder ein individuelles Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwickeln.

Wir schaffen Anreize, dass die Kinder Signale, Gefühle und deren Auswirkungen auf den eigenen Körper wahrnehmen und damit umgehen können.
Das Bewusstsein über das eigene Aussehen und die äußerlichen Unterschiede zu anderen führen zu einer Stärkung und Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit. Jeder soll befähigt werden, ein Gespür dafür zu entwickeln, was einem selbst gut tut und dadurch die Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen. Dazu gehört auch, Gefahren zu erkennen, diese einzuschätzen und sich davor zu schützen.
Gemeinsame Mahlzeiten werden in unserer Einrichtung als Pflege sozialer Beziehungen verstanden. Die Kinder können dabei ein größeres Wissen und Verständnis über gesunde Ernährung und über kulturelle Besonderheiten erlangen.

Ein weiteres Bildungsziel ist die Körperpflege und Hygiene. Dies beinhaltet nicht nur Kenntnisse zur Vermeidung von Krankheiten und zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens zu erlernen, sondern auch Techniken zur Zahn- und Mundpflege zu vertiefen. Hier werden wir durch unseren Patenzahnarzt begleitet.

Bei dem Frühstück, welches die Kinder mitbringen, legen wir Wert auf ein gesundes, abwechslungsreiches, zuckerfreies und kauaktives Angebot.
Kindern, die den ganzen Tag unsere Einrichtung besuchen, bieten wir ein vielfältiges Angebot durch einen Catering-Service (Hofmann-Menü) sowie selbst zubereitete Frischkost.

Dass die Kinder ein Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre entwickeln, ist uns zum Schutz der Kinder ein besonderes Anliegen. Hier gilt es, einen unbefangenen Umgang mit dem eigenen Körper zu erwerben und offen darüber sprechen zu können. Jedes Kind erhält auf seine Fragen altersgerechte ehrliche Antworten.

 

Musik & Tanz

Musik und Tanz mit allen Sinnen erleben

Kinder begegnen Musik von Geburt an mit spielerischer Neugier. Sie haben Freude daran, den Tönen, Geräuschen und Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren und sich danach zu bewegen.

Die Begegnung mit Musik liefert eine Vielfalt an Sinneswahrnehmungen und eröffnet einen Zugang zu unterschiedlichen Ausdrucksformen der eigenen Gedanken und Emotionen.

Durch den Umgang mit Musik und Tanz werden das Zuhören, die Sprachentwicklung, die Phantasie und Kreativität und die motorische Entwicklung, sowie das damit verbundene Körperbewusstsein gefördert.

Das Kind erfährt die Musik als Quelle von Freude und Entspannung sowie als Anregung zum Singen. Das Singen begleitet die Kinder im Alltag. Singen ist eine Aktivität der Kinder, die ihr Wohlbefinden zum Ausdruck bringt, die ihnen Ausgleich und Entspannung bietet.


Medien

Medien sind ein alltäglicher Bestandteil unseres individuellen Lebens. Medienkompetenz ist ein wichtiges Element, das uns immer wieder im Miteinander begleitet.

Ein bewusster Umgang mit dem vielseitigen Angebot von Medien ist, gerade für Kinder, ausschlaggebend.

Zu den Medien zählen Bücher, Fernsehen, Radio, Computer, Musik- und Videogeräte, mit denen ihr Kind täglich in Berührung kommt. Sie bieten einen beständigen Reiz für Augen und Ohren, der überfordern kann.

In unserer Einrichtung ist das vorrangige Medium das Buch. Es ermöglicht den Kindern ein breites Spektrum im Entwicklungs-prozess. Sprache, Fantasie , Rollenspiel, Wissen, Kommunikat-ion, gemeinschaftliches Erleben werden hier angeregt.

Unser umfassendes Angebot steht den Kindern jeder Zeit zur Verfügung. Das kreative und selbst bestimmte Gestalten zum Beispiel von Musik, Tanz, Theaterspiel und Video unterstützen die Entwicklung der Medienkompetenz der Kinder.

Unsere Einrichtung hat eine eigene Bücherei, den „Rollenden Roland", bei dem sich die Kinder wöchentlich ein Buch ausleihen können. Die Vielfältigkeit des Angebotes soll die Kinder in ihrer Phantasie bereichern und das Verantwortungsbewusstsein für Geliehenes unterstützen.

 

Bildnerische und darstellende Kunst

Eigenes Gestalten und Darstellen stärkt das Empfindungsvermögen und schafft individuelle Ausdrucksformen.

Von Geburt an erkundet und erschließt das Kind die Umwelt mit allen seinen Sinnen, also durch Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Tasten und versucht sie sich begreifbar zu machen.

Kinder sind Künstler, die mit Hilfe verschiedener Materialien eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken. Durch Malen, Tanzen, Modellieren, Verkleiden, Schminken können sie ihren Gefühlen  Ausdruck verleihen.

Durch sinnlich- körperliches Wahrnehmen und kreatives Gestalten werden sowohl Vorstellungskraft als auch Denkfähigkeit entwickelt und im Gemeinschaftsprozess mit anderen erlebt.

 

Naturwissenschaften

Vorgänge der belebten und unbelebten Natur tragen dazu bei, sich ein Bild von der Welt zu machen, sie zu erforschen und ihr einen Sinn zu geben.

Erkenntnisse aus den Bereichen der Naturwissenschaften liefern ein grundlegendes Wissen über Bildungs- und Erziehungsziele:


Die Kinder erwerben einen Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen. Sie haben Freude am Experimentieren und Beobachten von Phänomenen. Sie lernen im Spiel Gesetzmäßigkeiten kennen und stellen Eigenschaften biologischer, chemischer, physikalischer Erscheinungen fest.
Hier findet eine intensive Auseinandersetzung mit Zusammenhängen in diesem Bereich statt.

Die Umsetzung erfolgt, indem die Kinder Erfahrungen mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten sammeln, Eigenschaften von verschiedenen Stoffen feststellen, Vorgänge in der Umwelt beobachten und Fragen ableiten.

Als besonderes Angebot, gibt es bei uns im Haus, finanziert durch den Förderverein, ein Experimentierprojekt für alle Kinder.


Mathematik

Mathematik schon im Kindergarten?

Schon im Kindergartenalter bildet sich ein Grundverständnis für mathematisches Denken heraus. Hierbei handelt es sich um Erfahrungen mit Regelmäßigkeiten, Muster, Formen, Größen und Gewicht, Zeit und Raum.

Im Umgang mit den oben genannten Dingen erwirbt ein Kind mathematisches Wissen, das zu Problemlösungen, zum Erkennen von Gesetzmäßigkeiten und zur Entwicklung von Handlungs-mustern führt. Sowohl Raum- Lage - Erfahrungen als auch das Vergleichen, Klassifizieren und Ordnen von Objekten und das Verständnis von Gegensätzen (groß- klein, dick- dünn) sind Grundvoraussetzungen für den Umgang mit Zahlen, Längen und Gewichten.

Daraus erfolgt das Wissen um einfache mathematische Gegebenheiten. Mathematischen Inhalten wird sprachlich und symbolische Ausdruck verliehen: 
Dazu gehört der Umgang mit Begriffen (größer- kleiner, lang- länger), zeitlichen Einteilungen (gestern- heute- morgen, Wochentage, Monate) und Bezeichnungen geometrischer Formen.

 

Technik

Eine frühe technische Bildung trägt dazu bei, dass sich Kinder in unserer technisch geprägten Welt besser zurechtfinden.

Kinder zeigen ein spontanes Interesse, sich mit Phänomenen aus der Technik auseinander zu setzen.
Unsere Bildungs- und Erziehungsziele sind, das Kinder eigenständig Erfahrungen mit Sachverhalten aus der technischen Umwelt sammeln.
Wir wollen einfache technische Zusammenhänge durchschaubar und begreifbar machen.
Zudem erwerben die Kinder  einen verantwortungsvollen,
sachgerechten und sinnvollen Umgang mit Technologie und technischen Geräten

Sie finden Angebote zum Umgang mit Werkzeugen, Möglichkeiten  mit unterschiedlichen Materialien bauen und konstruieren zu können. Technische Geräte zu benutzen, Dinge wie z.B. Spitzmaschine, Hammer, Nägel, Schere usw. zu verwenden, sind alltägliche Gegebenheiten. Ein großes Erfahrungsfeld, Gesetzmäßigkeiten zu entdecken, bieten ihnen hier auch die Bau- und Konstruktionsspiele.

 

Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft

Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft – was hat das mit Bildung und Erziehung im Kindergarten zu tun?

Ihr Kind ist bereits von Geburt an durch die Lebensgemein-schaft, in die es hineingeboren wird, in kulturelle, wirt-schaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Regeln eingebunden. Mit dem Besuch der Kita begegnen ihrem Kind viele unterschiedliche Interessen und Kulturen. Es erfährt ein Grundverständnis von Regeln und Normen. Ihr Kind kann sich als wichtiges Mitglied einer gesellschaftlichen Gruppe erleben indem es mitbestimmt und Regeln als verhandelbar erfährt.

Der Umgang mit Materialien, Lebensmitteln, Wasser, Energie-quellen und Konsumgütern bringt ihm Begrifflichkeiten wie Überfluss, Verschwendung, Reichtum und Armut nahe. Durch das Erleben unseres sozialen Umfeldes erhält ihr Kind eine erste Ahnung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das Kennenlernen verschiedener Bräuche, Feste und religiöser Riten geben ihm die Gelegenheit, seine eigene Kultur bewusster zu erfahren und respektvoll miteinander umzugehen. Es hat die Möglichkeit, bei der Gestaltung des kulturellen Lebens im Kindergarten aktiv mitzuwirken.

Verschiedene Feste im Jahreskreis lassen es ein gesellschaftliches Miteinander erleben.

 

Demokratie und Politik

Demokratie und Politik im Kindergarten?  Was soll das denn?

Demokratie und Wissen über politische Systeme sind zentrale Erziehungs- und Bildungsziele unserer Gesellschaft.

Durch das gemeinsame Aufstellen von Regeln und die Teilnahme an Entscheidungsfindungen im Alltag (z. B. Raumgestaltung oder Mitbestimmung des Gruppenthemas) erfährt ein Kind das Recht auf Mitbestimmung und kann somit ein Verantwortungsgefühl für sich und andere entwickeln.

Das Kind erfährt, wie Zusammenleben in einer Gruppe funktioniert, indem es eigene Ideen und Meinungen einbringt, anderen zuhört und andere Standpunkte akzeptiert. Hier bietet unsere Einrichtung im Alltag viele Lernfelder.


Beteiligung von Kindern

Meinungsfreiheit und Mitgestaltung

Die Beteiligung der Kinder findet in unserem Haus entsprechend ihrem Entwicklungsstand statt.
In den Kindergartengruppen wird die Beteiligung der Kinder sichtbar durch vielfältige und selbstbestimmte Entscheidungen.
In der Zeit von 7:30 bis 10:30 haben sie die Möglichkeit zu frühstücken.
Während des Freispiels können die Kinder im Innen- und Außenbereich ihren Spielort frei wählen.
In den Gruppen stehen den Kindern unterschiedliche Spielmaterialien zur Verfügung, zwischen denen sie auswählen können. Der Austausch und die daraus resultierende Raumgestaltung finden in demokratischer Abstimmung mit den Kindern statt.

Während wöchentlich stattfindenden Gruppentreffen und auch im Alltagsgeschehen werden situationsorientierte Aktivitäten und Interessen / Bedürfnisse der Kinder aufgegriffen und besprochen. Auch bei der Planung und Umsetzung werden die Kinder mit beteiligt.
Gemeinsam mit der Hauswirtschaftskraft erstellen immer zwei Tageskinder einen Wochenspeiseplan.
All diese Aspekte der Arbeit finden sich in der Einrichtung wieder.

 

Ein weiterer Aspekt der Beteiligung ist die Möglichkeit der Teilnahme, sowohl der Kitakinder an Elterngesprächen.
In Gesprächen wird den Kindern Raum gegeben sich kritisch äußern zu können und Beschwerden an alle Beteiligten zu richten.

Ziele der Kinderbeteiligung sind:


Dass Kinder eigene Sichtweisen erkennen, äußern und vertreten und die Sichtweisen anderer wahrnehmen und respektieren.

Dass Kinder eine Gesprächskultur (Abwarten, Zuhören, Ausreden lassen) erlernen, Kompromisse eingehen, akzeptieren und es aushalten, wenn die eigenen Meinungen und Interessen nicht mit den Entscheidungen der Mehrheit übereinstimmen

Dass Kinder erfahren, wie sie auf ihre Umwelt einwirken, etwas erreichen und selbst bewirken können.

Dass Kinder Verantwortung für sich und andere übernehmen, für andere ein Vorbild sind und sich zuständig fühlen für die eigenen Belange und die der Gemeinschaft


Tageskinder

Kita, den ganzen Tag !

In unserer Einrichtung bieten wir um 13.00 Uhr ein ausgewogenes, abwechslungsreiches und warmes Mittagessen für unsere Tageskinder an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf Allergien (z. B. Laktoseintoleranz) und religiöse Hintergründe. Unsere Ziele dabei sind:
- Tischkultur zu vermitteln
- Essensmengen einschätzen lernen
- „unbekanntes" Essen zu probieren
- sich gegenseitig zu helfen
- miteinander ins Gespräch kommen.
Zusammen mit unserer Hauswirtschaftskraft erstellen die Kinder einen wöchentlich wechselnden Speiseplan unter Berücksichtigung der Grundlagen gesunder Ernährung.

Nach dem Essen werden die Zähne geputzt. Von 14.00-15.00 Uhr besteht die Möglichkeit zu ruhen, zu entspannen oder zu schlafen. Bis zum Abholen kann jedes Kind seinen Nachmittag im freien Spiel selbst gestalten.
Kinder die um 15:30 noch da sind nehmen einen selbst mitgebrachten Snack zu sich.


Konzept zum gewaltfreien Handeln

Konflikte klären - aber wie ?

Teil unserer pädagogischen Arbeit ist die Vermittlung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien.
Inhalt unserer Arbeit ist es, bei den Kindern ein Bewusstsein für ihre eigenen Empfindungen und die der anderen zu schaffen. Den Kindern werden unterschiedliche Konfliktlösungsstrategien näher gebracht.
Weitere Inhalte sind:
das Stärken des Selbstbewusstseins der Kinder, durch Ermutigung persönliche Befindlichkeiten zu verbalisieren,
Unterstützung bei dem eigenständigen Lösen von Konflikten.
Ein Bewusstsein für Regeln und die Fähigkeit persönliche Grenzen und die Grenzen anderer zu akzeptieren, kann den Kindern helfen, manche Handgreiflichkeiten und / oder Konflikte zu bewältigen.
Für die älteren Kinder bieten wir das Projekt „ringen und raufen" an. Es soll den Kindern auf spielerische Art und Weise ermöglichen ihre eigenen und auch die Grenzen anderer wahrzunehmen und zu akzeptieren.


Einlebephase

"Wir freuen uns auf dich!"

Die Eingewöhnungsphase des Kindes machen wir von ihm individuell abhängig. Das heißt, Dauer der Anwesenheit des Elternteils, Verbleib der Zeit am Tag des Kindes, richtet sich nach den Ablösekompetenzen jedes Einzelnen.
Eine weitere Rolle der Gestaltung dieses Prozesses spielt die Sprachkenntnis des Kindes, die Arbeitszeit des Elternteils, sowie andere Aspekte im familiären Alltag.

Für jedes Kind finden ein Kennenlerngespräch mit der Leitung und ein, auf das Kind bezogenes, Aufnahmegespräch mit der jeweiligen Erzieherin statt. Wir bieten an, das Kind vor Eintritt in unsere Einrichtung zu Hause zu besuchen, damit es seine zukünftige Erzieherin in seinem vertrauten Umfeld schon einmal erleben kann.
Des Weiteren gibt es einen Besuchertag bei uns.
Jedes Kind sucht sich intuitiv zu Beginn eine Situation, die ihm Sicherheit gibt. Diese sollte gerade am Anfang immer wiederkehren- wenn möglich mit derselben Erzieherin.


Elternarbeit

Eltern und Erzieher – eine Kooperation im Sinne der Kinder

Eltern sind vorrangige Bezugspersonen und Spezialisten für ihr Kind. Erziehung und Bildung sind somit eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und unserer Einrichtung.
Durch die Zusammenarbeit erlebt das Kind, dass Familie und Einrichtung an seinem Wohl interessiert sind.

Für eine gute Kooperation sind Offenheit, Geduld, Akzeptanz, Kontaktfreude, Toleranz, Vertrauen und Dialogbereitschaft sowie partnerschaftliche Umgangsformen unverzichtbar.

Eltern und ErzieherInnen tauschen sich über Erziehungsziele, -stile, und -probleme aus und streben gemeinsam eine Verbesserung kindlicher Entwicklungsbedingungen in Kindertagesstätte und Familie an.
Eltern erfahren Einblicke in unsere Arbeit durch Elternabende, die Konzeption, Elternbriefe, Info- und Fotowände, sowie Tür- und Angelgespräche.


Elternarbeit beinhaltet auch, dass Eltern am Kita-Alltag teilnehmen, also in der Gruppe hospitieren und mitarbeiten können. Sie nehmen Anteil am Leben des Kindes in der Gruppe. Oft werden hier ganz neue Seiten am Kind entdeckt wenn es im Umgang mit anderen oder beim Spielen erlebt wird.

Die Mitwirkung und Planung an Projekten, Veranstaltungen und an besonderen Aktivitäten ist ein wichtiger Bestandteil der Elternarbeit. Eltern können zur Unterstützung der Mitarbeiter beitragen und als Botschafter der Einrichtung in der Öffentlichkeit wirken.

Im Elternbeirat / Kitaausschuss haben sie die Möglichkeit als Interessenvertreter von Kindern und Kindertagesstätte gegenüber dem Träger und in der Öffentlichkeit aufzutreten und können sich für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen engagieren.


Übergangsprozess Kindergarten- Grundschule

Ein fließend konstruierter Prozess ermöglicht den Kindern, auf Neues zuzugehen !

Mit dem Übergang von der Kita in die Grundschule / Vorklasse beginnt für das Kind ein veränderter Lebensabschnitt mit neuen Anforderrungen. Dieser Prozess wird von uns fließend begleitet.

Gerade die eigene emotionale Stärke- das Selbstvertrauen- ist wichtig, um sich auf die neue Situation Schule einlassen zu können. Und auch das Nutzen bereits bewältigter Ablöseprozesse (s. „Übergang Elternhaus- Kindergarten") erleichtern den Eintritt in die Schule.
Ein guter Beginn dieses Prozesses ist, dass ein Kind in die Schule gehen möchte, sich darauf freut und auch auf sozialer Ebene dazu bereit ist.
Ausschlaggebend hierfür ist eine von Vertrauen geprägte Beziehung des Kindes zu den Eltern. Wichtig ist hier vor allem, dem Kind etwas zuzutrauen - auch Eltern sind im Übergangsprozess.
Das Kennenlernen des Schulgebäudes, der Pausensituation, einzelner Lehrer, neuer Mitschüler und in der Schule bestehender Rituale wird von uns in enger Zusammenarbeit mit der Grundschule geplant und gestaltet.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Hilfe von außen

Die Zusammenarbeit der Fachkräfte mit anderen Institutionen unterstützt die Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Um die Kinder individuell fördern und fordern zu können und die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen, stehen wir in Kontakt zu mehreren Institutionen.
Ein enger Austausch besteht mit der Frühförderstelle in Taunusstein. Sie übernimmt für die Familien und Einrichtungen eine beratende Funktion ein.
Zudem arbeiten wir, bei Bedarf, zusammen mit allen am Erziehungsprozess eines Kindes beteiligten Personen, wie z.B. Ärzte und Therapeuten.

Eine enge Zusammenarbeit erfolgt sowohl mit der örtlichen Grundschule als auch mit Schulen, die einen besonderen Förderschwerpunkt anbieten. (siehe Übergang Kita Grundschule)

Ein weiterer Kontakt besteht zum Patenschafts - Zahnarzt vor Ort, der unsere Einrichtung besucht und die Kinder über gesunde Ernährung und Zahnpflege informiert.

Auch das Therapiezentrum „balance" ist mit seinem facettenreichen Angebot ein Kooperationspartner.

Eine weitere Zusammenarbeit besteht zwischen den zuständigen Jugendämtern der Umgebung. Kinder und Familien mit erhöhtem Hilfebedarf werden durch das Jugendamt bzw. durch Mitarbeiter des Sozialen Dienstes unterstützt.


Selbstverständnis des pädagogischen Personals

Wir, die Mitarbeiterinnen der „Arche Noah", bringen uns mit unserer Persönlichkeit und unserer beruflichen Kompetenz in die Arbeit mit den Kindern ein. Diese Kompetenzen werden jährlich durch Fortbildungen vertieft und erweitert. Wir verstehen uns als Begleiter von Entwicklungsprozessen der Kinder. Geprägt ist unsere Arbeit durch die Auseinandersetzung und den Umgang mit dem christlichen Glauben. Jede Mitarbeiterin bringt sich mit ihren persönlichen Fähig- und Fertigkeiten in den Kindergartenalltag ein. Der Umgang der Erzieherinnen im Team ist beispielgebend für das Zusammenleben mit den Kindern und der Kinder untereinander. Dieser Vorbildfunktion werden wir durch das Einhalten von Regeln und getroffenen Vereinbarungen, lebendiger Kommunikation und gegenseitiger Akzeptanz gerecht. In unsere Arbeit fließen verschiedene kulturelle und religiöse Aspekte ein, denen wir mit Toleranz und Offenheit begegnen.


Sicherheit

Brandschutz, Kindeswohlgefährdung und Datenschutz

Brandschutz

Ein vollständiges Konzept zum Brandschutz liegt vor und kann eingesehen werden.
Das Thema wird in den Gruppen behandelt und regelmäßig wird eine Brandschutzübung durchgeführt. Die Kinder lernen die Verhaltensregeln in einem Brandfall. (z. Bsp. wo sind die Notausgänge, wo muss ich hingehen wenn es brennt)
Die Erzieher wissen wo die Hilfsmittel sind und wie die einzelnen Aufgaben im Brandfall verteilt sind.

Deeskalationskonzept - muss noch von uns - für unsere Einrichtung ausgearbeitet werden

Ein Notfallkonzept liegt vor und kann eingesehen werden.
Dieses Konzept beinhaltet

rechtlichen Grundlagen
• die Verantwortlichkeiten in Krisensituationen
• ein Handlungsleitfaden
• den Umgang mit den Medien
• Hilfen zur Bewältigung von Krisen
• Hilfen für persönlich Betroffene
• Meldung von schwerwiegenden Vorfällen
• Meldung an andere Behörden
• externe Beratungskompetenzen und die Gewaltprävention


§ 8a - Kindeswohlgefährdung


Ein vollständiges Konzept liegt vor und beinhaltet die Vorgehensweise der päd. Kräfte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.

1. Wahrnehmung und Information
2. Dokumentation von Beobachtungen
3. Beratung mit der Leitung
4. Gemeinsame Abschätzung im Team
5. Elterngespräch


Datenschutz

Die Richtlinien für Datenschutz in unserer Einrichtung sind erkennbar an folgenden Punkten:

  •  Alle persönlichen Daten verwahren wir in abschließbaren Schränken

  •  Fotos oder Videos werden nur mit schriftlichem Einverständnis   veröffentlicht

  •  Keine Veröffentlichung im Internet ( Homepage der Kita)

  •  Die Datenschutzrichtlinien der EKHN werden eingehalten

  •  Eltern dürfen keine Fotos von den Kindern machen in der Einrichtung

        Schweigepflicht

  •  Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte

 

 

Beschwerdemanagement


Mit der Beschwerde äußern Kinder, Eltern und Kooperationspartner ihre Unzufriedenheit, die oftmals aus nicht erfüllten Erwartungen resultiert.

Unsere Aufgabe ist es, die Belange ernst zu nehmen, den Beschwerden nachzugehen und diese möglichst abzustellen. Für die Kindern ist der Umgang mit Beschwerden eine Möglichkeit, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und Kompetenzen in Konfliktlösestrategien zu erlangen.

Desweiteren werden die Beschwerdeursachen zur Weiterentwicklung genutzt. Beschwerden können auf Fehler hindeuten.

Um unsere Arbeit verbessern zu können, ist konstruktive Kritik sehr wichtig und erwünscht. In einem von uns ausgearbeiteten einheitlichen Bearbeitungsverfahren wird ihre Beschwerde systematisch erfasst und bearbeitet.

Raum und Zeit für Äußerungen von Unzufriedenheiten geben wir im Rahmen alltäglicher Gespräche, des jährlichen Entwicklungsgespräches, von Elternabenden, Fragebögen und Sitzungen der Elternvertretungen.

 

Unser Beschwerdemanagement dient zur Steigerung der Zufriedenheit mit der Leistung der Kita, zur Entwicklung von Verbesserungsmöglichkeiten und zur Qualitätsentwicklung.